Techniker oder Meister? Tipps, Unterschiede und Erfahrungen! (2023)

Techniker oder Meister? Tipps, Unterschiede und Erfahrungen! (1)

Du möchtest wissen, ob Techniker oder Meister besser für deine berufliche Zukunft sind?

In diesem Guide zeige ich es dir.

Lies unbedingt weiter!

Du wirst lernen, wann und warum Meister oder Techniker vorzugsweise zu dir passen. Zudem stelle ich dir die Unterschiede von Handwerksmeister, Industriemeister und Staaltich geprüfter Techniker vor.

Versprochen!

Auch ich stand vor der Wahl, eine der beiden Weiterbildungen zu belegen.

Techniker oder Meister? Tipps, Unterschiede und Erfahrungen! (2)Meine Entscheidung fiel auf den Staatlich geprüften Techniker.

Wie wirst du dich entscheiden?

Techniker oder Meister:

Im Handwerk
In der Industrie
Niveau
Gehalt
Schwierigkeit
Unterschied
Fazit

Meister oder Techniker im Handwerk?

Bei der Frage, ob Meister oder Techniker machen, sollten wir vorab folgendes klären.

Bist du in der Industrie oder im Handwerk tätig?

Oder, wo möchtest du nach deiner Weiterbildung tägig werden?

Deine Antwort ist im Handwerk.

Im Handwerk passt der Handwerksmeister zu dir, wenn du:

  • dich selbständig machen oder
  • in einem Handwerksbetrieb vorwiegend handwerklich arbeiten möchtest.

Warum?

  • Der Handwerksmeister ist teilweise zur Unternehmensgründung nötig.
  • Der Titel des Handwerksmeisters ist im Handwerk anerkannter.
  • Die Ausbildung ist wirklich spezifisch auf die Fachrichtung angepasst.

🙋 Beachte!

Das Pendant zum Handwerksmeister ist der Industriemeister.

Dazu später mehr.

Mehr über den Handwerksmeister + passende Schulen gibts bei der lokalen Handwerkskammer.

(Video) Ingenieur vs. Techniker

Auch der Techniker hat im Handwerk seine Berechtigung.

Zum Beispiel in mittelständischen Handwerksbetrieben. Dort werden u.a. Techniker folgender Fachrichtungen gesucht:

  • Staatlich geprüfter Bautechniker
  • Staatlich geprüfter Techniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Staatlich geprüfter Garten- und Landschaftsbautechniker
  • Staatlich geprüfter Holztechniker

Wann passt der Techniker im handwerklichen KMU zu dir?

Eindeutig, wenn du in deiner Branche einen sicheren Job als Angestellter (mit ca. 60-70 % Bürotätigkeit) suchst. Techniker werden hier zum Beispiel in der Konstruktion, Kalkulation und Planung eingesetzt.

Mehr Infos zum Techniker

Wie sieht es in der Industrie aus?

Techniker oder Meister in der Industrie?

Die Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung sind in Unternehmen mit 100+ Mitarbeitern und der Industrie weitaus umfangreicher.

Daher stellen sich auch viele folgende Fragen.

  • Soll ich die Weiterbildung zum Techniker oder Industriemeister machen?
  • Was von beiden passt besser zu meiner Karriere?

Die Antwort darauf ist einfach zu finden.

In Unternehmen gibt es vorwiegend zwei Karriere-Laufbahnen.

  • die Fachlaufbahn
  • die Führungspositionen

In welcher möchtest du dich bewegen?

Der Industriemeister ist in den unteren Führungsebenen zu Hause.

In der Ausbildung zum Industriemeister wirst du gezielt auf Führungsaufgaben vorbereitet. Und sogar der Ausbilderschein (AdA) ist Bestandteil der Fortbildung.

Diesen Umstand wissen die Unternehmen zu nutzen. Sie besetzen die unterste Führungsebene in der Regel mit Meistern.

Eine vom Meister geleitete Gruppe wird umgangssprachlich auch „Meisterei“ bezeichnet. Dies liegt an der langen Tradition des Meisters in industriellen Führungspositionen.

🙋 Aber Achtung!

Gehobene Führungsaufgaben (z.B. Abteilungsleiter) setzten meist ein Studium voraus. Meister und Techniker bekommen nur selten Zugang zu Manager-Positionen.

Schon gewusst? Du kannst dich auch bequem per Fernunterricht auf die Meisterprüfung vorbereiten, z.B. bei der SGD.

Industriemeister IHK – Elektrotechnik bei der SGD

Industriemeister IHK – Metall bei der SGD

Mehr Infos sowie passende Meisterschulen findest du bei der lokalen IHK Vertretung.

Wo kommt der Techniker zum Einsatz?

Der Techniker hat in der Fachlaufbahn seinen festen Platz.

Staatlich geprüfte Techniker sind in der Praxis das Bindeglied zwischen Meister und Ingenieur.

Dem kann ich aus eigener Erfahrung nicht widersprechen.

(Video) Nach der Ausbildung / Meister / Techniker / FOS / Elektroniker / Studium Lehrer am Berufskolleg

Techniker erfahren eine tiefe, fachliche Ausbildung. Daher werden Sie im industriellen Umfeld überwiegend in der Planung oder für fachlich anspruchsvolle Aufgaben (über Facharbeiter Niveau) eingesetzt.

💡 Tipp:

Technikern ist es teilweise möglich, eine fachliche Ingenieursstelle zu besetzen.

In Projekten bekommen staatlich geprüfte Techniker vom Projektleiter die Aufgaben und vom Meister das Personal zugewiesen.

Techniker sind eigenverantwortlich für die Erledigung der Aufgaben zuständig. In Projekten überträgt der Meister dem Techniker in der Regel die fachliche Weisungsbefugnis der Mitarbeiter.

Mehr Infos zum Techniker

Können Techniker auch Meister Positionen einnehmen (und umgekehrt)?

In der Regel schon!

Industriemeister und Techniker können auch die Stellen der anderen Berufsgruppe einnehmen.

Dies siehst Du am besten in den Stellenaus- bzw. den Stellenbeschreibungen.

Um ein Beispiel zu nennen, werden technische Ein- und Verkäufer oft von Technikern oder Meistern besetzt.

In diesen Stellen geht es um das Grundwissen der technischen Ausbildung in Kombination mit betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Hier sind sich Techniker vs. Meister ebenbürtig.

Ist Techniker oder Meister höher?

Kurz und knapp.

Meister und Techniker sind auf dem gleichen Niveau. Beide sind laut dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) der Niveaustufe 6 von 8 zugeordnet.

Techniker oder Meister? Tipps, Unterschiede und Erfahrungen! (3)

Laut DQR sind Meister und Techniker sogar auf der gleichen Niveaustufe wie der Bachelor eingeordnet.

💡 Hinweis:

Die Abschlüsse auf einer Niveaustufe sind gleichwertig aber nicht gleichartig.

Denn in der Praxis sieht es meist wie folgt aus!

Innerhalb eines Unternehmens verhält es sich überwiegend anders. Trotz der Gleichwertigkeit gibt es dort Unterschiede in der Hierarchie von Technikern, Meistern und Bachelor (in beide Richtungen). Hier ist der Chef bzw. das Organigramm für die Rollenverteilung verantwortlich und nicht der DQR.

Der Weg zur Hochschule steht beiden offen!

🙋 Schon gewusst?

Techniker und Meister haben die Möglichkeit, an einer deutschen Fachhochschule zu studieren. Mit beiden Abschlüssen erlangst du in der Regel die Fachhochschulreife.

Was nutzt das?

(Video) ICH HAB ES GESCHAFFT! Techniker+Abitur | REALTALK

Erst mal vielleicht nichts. In Zukunft kann es dir die Karriere retten.

Ich absolviere etwa zehn Jahre nach dem Techniker, ein Fernstudium zum Bachelor. Dies ist nur durch die Fachhochschulreife des Technikers möglich.

Wer hat das höhere Gehalt?

Grundsätzlich werden Meister und Techniker mit einem ähnlichen Gehalt vergütet.

Das Gehalt hängt von der Branche und der jeweiligen Stelle ab!

Hier ein paar Beispiele:

  • Selbständige Handwerksmeister mit angestellten Mitarbeitern haben keine Grenzen beim Gehalt.
  • Angestellte Meister oder Techniker im Handwerk verdienen generell weniger wie in der Industrie.
  • Meister in Führungspositionen können ein höheres Gehalt erwarten als ein Techniker mit Fachaufgaben.
  • Techniker mit Projekt- und Budgetverantwortung sind dem Meister in einer Führungsposition ebenbürtig oder sogar überlegen.

💡 Mein Tipp aus eigener Erfahrung:

Das Einstiegsgehalt von angestellten Meistern und Technikern liegt ca. 10-30 % über dem letzten Facharbeiterlohn und sollte mindestens 3000 € Brutto pro Monat betragen.

Die Gehaltsentwicklung mit Berufserfahrung hängt stark von der jeweiligen Stelle bzw. den Aufgaben und der Verantwortung ab.

Erfahrende Meister mit Personalverantwortung und Techniker mit Projekt- bzw. Budgetverantwortung können in der Industrie 75.000€ – 100.000 € Brutto pro Jahr verdienen.

Mehr Infos zum Techniker Gehalt findest du auf meinem Blog.

Auskunft zum Meister Gehalt gibt dir ein individueller Gehaltscheck bei Gehalt.de.

Was ist schwieriger Techniker oder Meister?

Der Lehrgang zum Techniker ist weitaus umfangreicher als der Meister-Kurs (bezogen auf die Anzahl der Prüfungen und Unterrichtsstunden).

Allerdings ist die Ausbildung zum Techniker nicht zwingend schwerer als die zum Meister.

Der Schwierigkeitsgrad hängt immer von den persönlichen Stärken und Schwächen ab.

Fakt ist:

  • Das Mathematik-Niveau im Technikerlehrgang liegt eindeutig über dem des Meisters
  • Die Anforderungen an die pädagogischen Fähigkeiten sind im Meister-Kurs höher.

Mathe-Profis empfinden den Techniker sicherlich einfach. Können beim Auswendiglernen von Gesetzen im Meister-Kurs auf ihre Grenzen stoßen. Genauso verhält es sich auch umgekehrt.

Zudem werden in der Meisterschule eine Reihe von pädagogischen Fähigkeiten abverlangt.

Was liegt dir am Ehesten?

Mein Tipp: Beziehe deine Fähigkeiten bei der Wahl, ob Meister- oder Technikerschule mit ein.

Noch was, hast du schon mal überlegt, ein Bachelor-Studium zu belegen?

✅ Bachelor Fernstudium ohne Abitur, so geht’s.

Unterschiede von Techniker und Meister

Bisher haben wir festgestellt, dass Gehalt und Niveau beider Weiterbildungen ähnlich sind. Auch bei der Schwierigkeit liegt es eher an den persönlichen Stärken wie am Unterschied der Meister und Techniker Ausbildung.

(Video) Industriemeister (IHK) oder Handwerksmeister (HWK) - Der kleine aber feine Unterschied

Wo liegt denn jetzt der grundlegende Unterschied von Meister und Techniker?

Es sind die gesetzlichen Grundlagen!

Staatlich geprüfter Techniker

  • Die Aufstiegsweiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker ist in den Fachschulordnungen der einzelnen Bundesländer geregelt (z.B. in der FSO für Bayern). Da darin auch die Fachrichtungen beschrieben werden, stehen nicht in allen Bundesländern sämtliche Techniker Varianten zur Verfügung. Verantwortlich für die Ausbildung sind die Fachschulen selbst.
  • Um die staatliche Techniker Prüfung ablegen zu können, ist der Nachweis einer ausreichenden Vorbereitung nötig. Dies muss durch eine mehrjährige Ausbildung an einer Technikerschule bescheinigt werden.

Geprüfter Industriemeister

  • Die Fortbildung „Geprüfter Industriemeister“ ist in einer bundesweit gültigen Verordnung des Berufsbildungsgesetzes verankert. Für jede Fachrichtung besteht dabei eine eigene Verordnung (z.B. Geprüfter Industriemeister Metall – IndMetMeistV 1997). Zuständiges Organ für die Weiterbildung zum Industriemeister sind laut Berufsbildungsgesetz die Industrie- und Handelskammern.
  • Die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriemeister kann auch theoretisch ohne den vorherigen Besuch einer Meisterschule bzw. eines Vorbereitungskurses abgelegt werden.

Handwerksmeister

  • Die bundesweit gültige Handwerksordnung beschreibt die Weiterbildung zum Handwerksmeister. Die Handwerksordnung wird in enger Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern erstellt. Die Handwerkskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts und stellen zudem die Prüfungsausschüsse für Gesellen- und Meisterprüfungen im Handwerk.
  • Auch die Meisterprüfung des Handwerksmeisters kann theoretisch ohne vorherige Teilnahme an einem Vorbereitungskurs abgelegt werden.

Zusammenfassende Feststellung

Hinter den beiden Meister Varianten stehen mit der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer zwei praxisbezogene und einflussreiche Verbände. Diese tragen dazu bei, dass die Meisterprüfungen stets auf aktuellem Niveau bleiben.

Für den Lehrgang zum staatlich geprüften Techniker fehlt, aus meiner persönlichen Sicht, diese starke Unterstützung der Kammern. Es gibt im Bereich Techniker ein paar Verbände und Interessenvertretungen (z.B. BVT, VdT,…), welche nur einen minimalen Einfluss auf den Gesetzgeber ausüben können. Es ist vielmehr abhängig von der Fachschule, ob das Lehrmaterial gerade auf Stand der Technik ist oder nicht.

Wichtig zu wissen ist, dass Techniker vor der Zulassung zur Abschlussprüfung zwingend eine Technikerschule besuchen müssen. Meister hingegen haben die Möglichkeit, sich ohne Besuch einer Meisterschule oder eines Vorbereitungskurses direkt zur Meisterprüfung anzumelden.

Fazit und Erfahrungen

Techniker oder Meister machen? Hast du dich schon entscheiden?

Wenn nicht, hier erneut ein wichtiger Hinweis!

Beziehe bei der Wahl der Weiterbildung unbedingt deine beruflichen Ziele mit ein. Überlege dir deine Vorlieben sowie Stärken und Schwächen. Bilde dir daraus ein Gesamtbild und triff eine weise Entscheidung.

Es bringt dir nichts, wenn du vorschnell die falsche Weiterbildung anfängst. Sonst kannst du den Meister-Kurs oder die Technikerschule nach kurzer Zeit wieder abbrechen.

Jetzt noch meine persönlichen Erfahrungen zum Thema „Techniker oder Meister machen“.

Du fragst dich, warum ich mich zum Techniker und nicht zum Meister weitergebildet habe?

Die Antwort ist kurz und einfach.

Ich komme aus der Industrie und war immer schon ein Praktiker. Personalführung wollte ich nicht haben (dies lag daran, dass mein damaliger Meister kein leichtes Leben hatte).

Somit fiel meine Wahl, ohne zu überlegen, auf den Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Elektrotechnik.

Abgeschlossen hatte ich den Techniker, nach 3,5 Jahren Technikerschule in Teilzeit, mit einem Notenschnitt von 1,5.

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✅ Meine Erfahrungen im Bachelor Fernstudium.

Hier bloggt Michael Schmid,

langjähriger Elektrotechniker, Fernstudent zum Bachelor und Hobby-Blogger… weiterlesen

Um dich zu unterstützen, teilt er hier seine beruflichen und schulischen Erfahrungen.

(Video) Industrietechniker Maschinenbau IHK – Erfahrungen zum Vollzeit-Studium

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FAQs

Was ist höher als Techniker? ›

Angestellte Meister oder Techniker im Handwerk verdienen generell weniger wie in der Industrie. Meister in Führungspositionen können ein höheres Gehalt erwarten als ein Techniker mit Fachaufgaben. Techniker mit Projekt- und Budgetverantwortung sind dem Meister in einer Führungsposition ebenbürtig oder sogar überlegen.

Was braucht man um den Techniker zu machen? ›

Generell sind folgenden Voraussetzungen für die Zulassung zur Technikerschule nötig:
  • Mindestens Hauptschulabschluss.
  • Bestandene fachbezogene Berufsausbildung (min. 2 Jahre)
  • Einschlägige Berufspraxis von 5 Jahren (inkl. Ausbildung)
  • oder (als Alternative zur Ausbildung) einschlägige Berufspraxis von 7 Jahren.

Was genau ist ein Techniker? ›

in Deutschland sind Techniker Personen, die eine Aufstiegsweiterbildung sowie das Staatsexamen an einer Fachschule für Technik auf Tertiärstufe abgelegt haben und dadurch die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfter Techniker (engl. state-certified engineer) führen dürfen.

Wie viele Techniker gibt es in Deutschland? ›

30.000 staatlich geprüfte Techniker in Deutschland ausgebildet, sodass wir derzeit von ca. 750.000 bis 1. Mio. staatlich geprüften Technikern in der Bundesrepublik ausgehen können.

Ist Techniker besser als Meister? ›

Der Meister ist der höchste Bildungsabschluss, den Sie im Handwerk erreichen können. Die Techniker-Ausbildung in der Industrie ist zwar umfangreicher und dauert daher auch länger, der Abschluss steht aber mit dem Meister und dem Bachelor auf derselben Stufe.

Ist der Techniker mehr wert als der Meister? ›

Hinsichtlich der Abstufung und Einschätzung der Qualifikation gibt es bei beiden Abschlüssen als Meister oder als staatlich geprüfter Techniker keine Unterschiede. Beide Abschlüsse werden demselben Niveau eingeordnet, das heißt, dass das Niveau der Anforderungen als gleichwertig angesehen wird.

Wie schwer ist der staatlich geprüfter Techniker? ›

der techniker ist unterschiedlich schwer, es hängt ganz davon ab wie gut du in dem jeweiligen bereich bist. mein vater hat damals schlosser gelernt und danach sein techniker in elektrotechnik gemacht und dadurch war es für ihn sehr hart.

Ist ein Techniker ein Ingenieur? ›

Was ist ein Ingenieur

Ein Ingenieurabschluss kann als Ausbildung direkt nach dem Abitur oder einer Fachhochschulreife, aber auch als Weiterbildung nach einem Meister oder staatlich geprüften Techniker gemacht werden. Das ist auch schon ein Unterschied zum staatlich geprüften Techniker.

Was bringt mir ein Techniker? ›

Der Abschluss qualifiziert für Führungspositionen: Techniker übernehmen – auch abteilungsübergreifend – Koordinationsaufgaben. Ein Techniker ist dafür verantwortlich, Arbeitsabläufe in seinem Bereich zu koordinieren und insbesondere Produktions- und Fertigungsprozesse reibungslos ablaufen zu lassen.

Was ist einfacher Meister oder Techniker? ›

Insgesamt gilt die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker als umfangreicher und theoretischer als die Fortbildung zum Meister. Der staatlich geprüfte Techniker rangiert im Unternehmen zwischen Industriemeistern und Ingenieuren.

Wie viel ist ein Techniker wert? ›

Eine Studie des IAW (Nov. 2019) zum Lebenseinkommen besagt: „Meister oder Techniker und Personen mit Hochschulabschluss verdienen am Ende ihres Lebens fast das gleiche, etwa 1.400.000 Euro.

Wie hoch ist der Techniker angesehen? ›

Wie Du der Tabelle entnehmen kannst, ist der Staatlich geprüfte Techniker der Niveaustufe 6 (von 8) zugeordnet. Dies ist das gleiche Level wie Meister, Fachwirt und auch Bachelor. Somit sind laut DQR die Abschlüsse staatlich geprüfter Techniker und Bachelor gleichgestellt!

Ist Techniker ein guter Job? ›

Schon dein Einstiegsgehalt liegt im Schnitt bei 42.000 Euro brutto im Jahr. Je nach Region, Spezialisierung und Anzahl deiner Berufsjahre ist im Laufe deines Berufslebens ein Spitzengehalt von bis zu 50.000 Euro möglich. Damit gehört der Beruf des Technikers / der Technikerin zu einem der bestbezahlten Berufe.

Welcher Techniker ist am meisten gefragt? ›

In den Fachrichtungen Biotechnik, Chemietechnik und Physikotechnik kannst du die höchsten Durchschnittsgehälter erreichen. Die liegen bei fast 4.100 Euro. Als Maschinenbautechniker liegst du nur unwesentlich dahinter.

Was kostet ein Techniker Abschluss? ›

Machst du den Techniker an einer privaten Bildungsakademie, fallen Lehrgangskosten an. Diese können monatlich oder jährlich berechnet werden und bei rund 3.500 bis 10.000 Euro liegen. Dazu kommen am Schluss noch die Prüfungsgebühren für die staatliche Prüfung. Das sind etwa 950 Euro.

Wie schwer ist die Meisterschule? ›

Erst einmal schätzen viele den Industriemeister aber schon als schwer zu schaffen ein. Anstelle von „schwer“ würden wir aber eher das Wort „anspruchsvoll“ verwenden. Es in vielerlei Hinsicht zutreffender, da der Industriemeister in der Tat einen hohen Anspruch an Fachwissen und Kompetenz erhebt.

Wie viel verdient man als Techniker Meister? ›

Arbeitnehmer, die in einem Job als Meister/in Technik arbeiten, verdienen im Durchschnitt ein Gehalt von rund 50.200 €. Die Obergrenze im Beruf Meister/in Technik liegt bei 59.800 €. Die Untergrenze hingegen bei rund 42.100 €.

Was ist höher Meister oder Abitur? ›

Da zunehmend Abiturienten einen Handwerksberuf erlernen, gibt es schlicht eine größer werdende Teilmenge an Meistern die auch Abitur haben. Da der Meister immer nach dem Abitur gemacht wird, ist innerhalb dieser Betrachtungsebene der Meister natürlich höherwertig.

Kann man mit Techniker ausbilden? ›

Sie steht qualifizierten gewerblich-technischen Beschäftigten mit Berufserfahrung offen. Techniker und Technikerinnen können auch studieren oder selbst ausbilden.

Was darf ich als Techniker? ›

Ein Techniker kann sehr wohl Werkzeuge für die Monteure bestellen, denn JEDER Techniker war auch mal Monteur, denn praktische Berufserfahrung sowie eine abgeschlossene Ausbildung ist Bedingung zur Zulassung.... Materialbestellung und Baustellenüberwachung (auch der praktischen Arbeit) stellen für einen staatl.

Was ist höher Techniker oder Betriebswirt? ›

Nachdem der staatlich geprüfte Techniker bestanden ist, bietet die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt Karrierechancen an der Spitze der Unternehmenshierarchie. Dafür werden die fundierten Fachkenntnisse mit kaufmännischen- und Managementfähigkeiten erweitert.

Wer verdient mehr Bachelor oder Techniker? ›

Akademiker mit Bachelor-Abschluss verdienen schon nach wenigen Jahren deutlich mehr als etwa Techniker. Den wirklich großen Gehaltsvorteil allerdings haben die mit einem Master-Abschluss - und das schon ab Mitte 30.

Wie viel kostet die Weiterbildung zum Techniker? ›

Die Kosten für eine Ausbildung zum Techniker liegen zwischen 3.400 und 8.800 Euro. Nicht enthalten sind meist die Kosten für die staatliche Prüfung, diese belaufen sich auf ungefähr 950 Euro. Zusätzlich fallen Kosten für Lehrmaterial sowie eventuelle Anreisen und Übernachtungen an.

Welcher Notendurchschnitt für Techniker? ›

Die erbrachten Prüfungsleistungen sind ausgesprochen gut, der Notendurchschnitt ist 1,9 und je 2 Preise und Belobungen konnten erteilt werden. Damit können die Absolventen in ihren Betrieben nun mit anspruchsvolleren und höherwertigen Beschäftigungen rechnen.

Wie viel verdient man als Techniker? ›

Die Spanne reicht von etwa 3.300 Euro (in Betrieben mit weniger als 100 Angestellten) bis knapp 4.250 Euro (in Betrieben mit mehr als 1.000 Beschäftigten). Wenn der Betrieb an Gehaltstarife gebunden ist, verdienen Techniker durchschnittlich außerdem etwa 17 Prozent mehr als in Unternehmen ohne Tarifbindung.

Was ist besser Ingenieur oder Techniker? ›

Fazit: Der Techniker bringt sehr viel praktische Erfahrungen durch die durchgängige Tätigkeit mit, aber mit der neuen Position muss auch dieser praktisch bei Null anfangen. Der Ingenieur erwirbt durch das Studium mehr theoretisches Wissen und ist daher in vielen Bereichen dem Techniker voraus.

Ist Techniker gleich Master? ›

Daher ist es gut zu wissen, dass nach dem Qualifikationsrahmen der Abschluss als Staatlich geprüfter Techniker einem Bachelor-Abschluss seit 2012 gleichgestellt ist. Das heisst aber nicht, dass ihr direkt mit dem Abschluss zum staatlich geprüften Technikers ein Master Studium beginnen könnt.

Ist der Techniker dem Ingenieur gleichgestellt? ›

Januar 2012 im Rahmen der Erstellung des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen EQR / DQR, der Staatlich geprüfte Techniker auf die Stufe 6 eingeordnet. Damit stehen die Abschlüsse Staatlich geprüfter Techniker, Bachelor und Diplomingenieur (FH) auf der gleichen Stufe.

Kann man ohne Ausbildung Techniker machen? ›

Auch Berufstätige ohne abgeschlossene Ausbildung haben eine Chance auf die Weiterbildung zum Techniker: Wer eine fünf- bis siebenjährige Berufserfahrung nachweisen kann (variiert je nach Bundesland), benötigt keine einschlägige Berufsausbildung. Wer darunter fällt, informiert sich am besten bei der jeweiligen Schule.

Wie viel verdient man als Techniker Maschinenbau? ›

Als Maschinenbautechniker/in können Sie ein Durchschnittsgehalt von 45.800 € erwarten. Die Gehaltsspanne als Maschinenbautechniker/in liegt zwischen 39.600 € und 54.900 €.

Was verdient ein staatlich geprüfter Techniker Maschinenbau? ›

Das Bruttomonatseinkommen von Maschinenbautechniker/innen beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich rund 3.870 Euro. Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben stehen sich bei Arbeits- und Einkommensbedingungen deutlich besser.

Was ist ein guter Meister? ›

Neben dem Können, sollte ein guter Meister vorzugsweise auch über Wissen verfügen. Er sollte ein gutes Verständnis über den Umfang und die Tiefe der Künste haben, die er unterrichtet, und imstande sein, einfache Fragen seiner Schüler über was, warum und wie sie praktizieren sollen zu beantworten.

Was verdient ein Techniker Stundenlohn? ›

Wie viel verdient man als Techniker in Deutschland? Das durchschnittliche techniker Gehalt in Deutschland ist € 41 985 pro Jahr oder € 21.53 pro Stunde.

Ist ein Techniker ein Bachelor? ›

Laut deutschem Qualifikationsrahmen (DQR) sind Techniker und Bachelor auf der gleichen Niveaustufe eingeordnet.

Wie anerkannt ist der Techniker? ›

Der Staatlich geprüfte Techniker ist auf der Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens, DQR analog dem Bachelor eingeordnet worden damit wurde die Gleichwertigkeit ( aber nicht die Gleichartigkeit ) von Beruflicherbildung zu den Hochschulabschlüssen festgestellt.

Was verdient ein gelernter Techniker? ›

Das Einstiegsgehalt als staatlich geprüfter Techniker / -in liegt im Durchschnitt bei 2500-3500€ Brutto. Das Techniker Gehalt mit Berufserfahrung kann schnell auf 3200-4700€ Brutto pro Monat steigen. Als Staatlich geprüfter Techniker / -in mit Personalverantwortung sind mühelos >5000-6000€ Brutto möglich.

Wie lange dauert es Techniker zu machen? ›

Die Weiterbildung in Vollzeit dauert 24 Monate (mindestens 2.400 Unterrichtsstunden). Während dieser Zeit hast du ca. 35 Stunden pro Woche Unterricht.

Wie viel verdient man als Techniker netto? ›

Im Durchschnitt liegt ihr Einkommen mit 3.204 Euro rund 16 Prozent unter dem der Männer mit 3.811 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung nimmt der Einkommensabstand zu. Während in Westdeutschland eine Technikerin oder ein Techniker durchschnittlich 3.873 Euro erhält, bekommt sie/er in Ostdeutschland 2.915 Euro.

Wie viel Bafög bekommt man als Techniker? ›

907 Euro für Alleinstehende mit einem Kind, 912 Euro für Verheiratete/eingetragene Lebenspartner, 1.122 Euro für Verheiratete/eingetragene Lebenspartner mit einem Kind und. 1.332 Euro für Verheiratete/eingetragene Lebenspartner mit zwei Kindern.

Kann man sich mit dem Techniker selbstständig machen? ›

Wer trotz bestandener Prüfungen und ausreichender Mühe keinen guten Job findet, der kann als Techniker auch seinen eigenen Weg in die Selbstständigkeit beschreiten. Dasselbe gilt für Berufspraktiker, die in der Ausübung ihrer Tätigkeit keine rechte Erfüllung finden.

Wo arbeitet ein Techniker? ›

Wo Techniker arbeiten

Techniker finden vor allem in Betrieben der Industrie oder des Handwerks Beschäftigung. Sie können aber auch als selbstständige Unternehmer tätig sein.

Was ist besser Techniker oder Ingenieur? ›

Fazit: Der Techniker bringt sehr viel praktische Erfahrungen durch die durchgängige Tätigkeit mit, aber mit der neuen Position muss auch dieser praktisch bei Null anfangen. Der Ingenieur erwirbt durch das Studium mehr theoretisches Wissen und ist daher in vielen Bereichen dem Techniker voraus.

Was ist höher Bachelor oder Techniker? ›

Techniker oder Bachelor auf höherem Niveau? Laut deutschem Qualifikationsrahmen (DQR) sind Techniker und Bachelor auf der gleichen Niveaustufe eingeordnet.

Welchen Abschluss nach Techniker? ›

Wenn Sie nach der Niveaustufe 6 des Europäischen/Deutschen Qualifikationsrahmen, die Sie mit dem Techniker erreicht haben, noch ein bisschen weiter auf der Treppe klettern möchten, empfiehlt sich eine Fortbildung zum Geprüften Technischen Betriebswirt durch die IHK.

Wie schwer ist es den Techniker zu machen? ›

der techniker ist unterschiedlich schwer, es hängt ganz davon ab wie gut du in dem jeweiligen bereich bist. mein vater hat damals schlosser gelernt und danach sein techniker in elektrotechnik gemacht und dadurch war es für ihn sehr hart.

Ist man mit Techniker Ingenieur? ›

Was ist ein Ingenieur

Ein Ingenieurabschluss kann als Ausbildung direkt nach dem Abitur oder einer Fachhochschulreife, aber auch als Weiterbildung nach einem Meister oder staatlich geprüften Techniker gemacht werden. Das ist auch schon ein Unterschied zum staatlich geprüften Techniker.

Ist man als Techniker Akademiker? ›

Der Staatlich geprüfte Techniker ist kein akademischer Titel oder akademischer Abschluss. Ein akademischer Grad bzw. Titel darf in der Regel nur an erfolgreiche Absolventen einer Hochschule vergeben werden. Zu den akademischen Titeln zählen u.a. Bachelor, Master, Diplom und Doktor.

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Author: Sen. Ignacio Ratke

Last Updated: 02/03/2023

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